Was ist der Unterschied zwischen Power Apps, Power Automate und Power Pages?
Power Apps sind eigene Business-Apps ohne Programmierung — z.B. Bautagebuch, Inventar, Checklisten. Power Automate automatisiert Prozesse wie Genehmigungen, E-Mail-Verteilung oder Datenabgleich. Power Pages sind externe Webportale für Kunden oder Lieferanten, integriert in eure M365-Welt.
Brauche ich Programmierkenntnisse, um die Power Platform zu nutzen?
Nein. Die Power Platform ist Low-Code: ihr klickt euch Workflows und Apps visuell zusammen. Wer Excel-Formeln versteht, kann auch Power Apps. Für komplexe Logik gibt es Premium-Connectoren und Programmier-Erweiterungen — die nutzen wir bei Bedarf für euch.
Was kostet die Microsoft Power Platform?
Mit einer Microsoft 365 Lizenz sind die Standard-Konnektoren der Power Platform bereits enthalten. Premium-Connectoren (z.B. SAP, Salesforce) und Dataverse kosten extra — je nach Bedarf 4 €/Nutzer/Monat (Power Automate Premium) oder 18 €/Nutzer/Monat (Power Apps Premium). Wir prüfen im Erstgespräch, was ihr wirklich braucht.
Wie lange dauert eine typische Power-Automate-Implementierung?
Ein einfacher Workflow (z.B. Genehmigungs-Flow oder Rechnungsfreigabe) ist in 1–3 Tagen produktiv. Komplexere Apps oder Workflows mit mehreren Systemen brauchen 2–6 Wochen. Wir arbeiten iterativ: ihr seht früh erste Ergebnisse und entscheidet, was ausgebaut wird.
Können wir Power Apps auch mit unseren bestehenden Systemen verbinden?
Ja. Die Power Platform hat über 1.000 Konnektoren — von M365, Dynamics 365 und SharePoint über SAP, Salesforce, DATEV bis zu eigenen REST-APIs. Falls ein Konnektor fehlt, bauen wir einen Custom Connector für euer System.
Ist die Power Platform DSGVO-konform und für Konzerne geeignet?
Ja. Hosting in EU-Rechenzentren, DSGVO-konforme Verarbeitung, integrierte Governance über Microsoft Purview. Auch Konzerne mit strengen Compliance-Anforderungen nutzen die Power Platform — wir richten Environments, DLP-Policies und Rollen-Konzept sauber für euch ein.
Was passiert, wenn ein Mitarbeiter geht, der eine App gebaut hat?
Nichts — wenn Governance sauber aufgesetzt ist. Wir richten von Anfang an Service-Accounts, Co-Owner und dokumentierte Environments ein. So gehört die App dem Unternehmen, nicht der Person. Das ist Pflicht-Setup für Konzerne, aber auch für KMUs wichtig.
Können wir Power Apps später noch ändern oder erweitern?
Absolut. Power Apps sind genau dafür gemacht: ihr passt sie selbst an, sobald sich euer Prozess ändert. Wir schulen euer Team oder pflegen die App über unseren Wartungsvertrag mit. Was ihr nicht wollt: dass jede kleine Änderung wieder Beratungsstunden kostet.